Trail-Run in Zell am See

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Ein Trail Run Wochenende in Zell am See

Als Rebekka und ich uns im November 2016 zu unserem ersten Trail Run angemeldet haben, waren die vielen Höhenmeter noch weit weg.

Am 19. Mai 2017 war es dann soweit. Wir reisten bereits einen Tag früher an und genossen noch einen Ausflug zum Kitzsteinhorn, bevor Freitagabend um 21:00 Uhr der Startschuss für den 5 km Nachtlauf fiel.

Mit 320 Höhenmetern wurden wir auf das Wochenende eingestimmt und ausgerüstet mit guten Leihstirnlampen machten wir uns mit 120 anderen Teilnehmerinnen auf die Strecke. Gemütlich ging es den ersten Kilometer am See entlang, bevor es auf Wander- und Trailpfaden in den Wald hinaus ging – und natürlich auch wieder hinab. Alle kamen gut ins Ziel und waren gespannt auf den kommenden Tag. Dieser sollte der anspruchsvollste Lauf werden.

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Aufgrund der kurzen Wege und der entspannten Stimmung am Start genügte es selbst mir, eine halbe Stunde vor dem Startschuss vor Ort zu sein und Rebekka, die krankheitsbedingt heute nur den Supporter spielen konnte, begleitete mich. Punkt 10:00 Uhr am Samstagmorgen ging es auf die 15 km Strecke, bei der es insgesamt 780 Höhenmeter zu bewältigen galt. Die Strecke war abwechslungsreich mit Trails und Wanderwegen und führte uns auf ein Plateau auf 1.600 m mit einem herrlichen Panoramablick. Meine anfänglichen Befürchtungen, dass mir alle „davonsprinten“ wurden schnell zerstreut, denn fast alle Teilnehmerinnen begannen im Steilstück zu gehen und es wurde sogar gescherzt, was es für ein gemeinschaftlicher Wandertag sei. Oben angelangt, nutzten wir die Verpflegungsstelle, um uns zu stärken und genossen den herrlichen Ausblick. Eigentlich dachten wir, dass es jetzt genug Höhenmeter gewesen seien – doch weit gefehlt, es ging noch weiter hinauf, hinab und wieder hinauf, bevor wir uns bei angenehmen Temperaturen wieder an den Abstieg machen konnten. Am Nachmittag versuchten wir unsere Muskeln beim Yoga zu entspannen.

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Am Sonntag war auch Rebekka wieder fit und wir waren pünktlich um 09:00 im Startbereich, um den letzten 14 km Lauf zu genießen. Heute führte die Strecke zunächst 4 km flach um den See, bevor es wieder auf bergige Trails ging. Die letzten drei Kilometer – insgesamt waren es wieder 320 Höhenmeter – fühlten sich zumindest für mich alles andere als locker an. Aber letztlich sind wir beide gut und glücklich ins Ziel gekommen und konnten den Rest des Tages unseren Muskelkater pflegen.

Fazit: Alles in allem war es eine gute entspannte Veranstaltung, die vielleicht bei der Organisation noch etwas verbesserungswürdig ist.

Ganz gewiss war es nicht unser letzter TrailRun !

Rebekka und Claudia

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