Agnes Stanislawski beim Ultratrail-Marathon

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Am Samstag gingen die Trails über 60km und 35km mit jeweils 2500 und 1500 HM im Bayerischen Wald an den Start. Dies war auch die erste Auflage des Arberland Ultratrails in Bodenmais. Nach Verletzungspause und mäßigem Training hatte ich mich schon vor einigen Wochen gegen die 60km und für die 35 km Variante entschieden – sicher ist sicher ;)

Die Strecke war sehr abwechslungsreich: kleine Steine – große Steine – Riesensteine, Schotter, Asphalt, Treppen, Waldpfade, Brücken, Baumstämme, Seen, Wasserfälle im Wald, am Wald und auf den Berggipfeln. Bei der Auswahl der gut gekennzeichneten Strecke haben sich die Organisatoren alle Mühe geben. Sie soll auch besonders schön gewesen sein. Das weiß ich allerdings nur aus Übermittlungen verlässlicher Quellen, da ich irgendwie mit anderen Dingen beschäftigt war J

Als erster Trail in der Länge hat der Wettkampf auch gezeigt, wo noch „Entwicklungspotential“ liegt: Vor allem beim Hochklettern habe ich regelmäßig Längen verloren, die ich dann hüpfend wieder reinholen musste. Ähnlich erging es mir bei extremen Abstiegen, die nur von Stein zu Stein „übersprungen“ werden konnten. Genau dabei habe ich bei Km 14 auch nach mehrmaligen Umknicken kurzzeitig gedacht, der Ausstieg drohe.Gut liefen dafür alle „moderaten“ An- und Abstiege, sodass ich hier Zeit und Platzierung sichern konnte.

Am Ende hat es am Samstag mit einer Zeit von 3:53:19 zum 5. Gesamtplatz und den 1. der AK gereicht.

Ich bin nächstes Jahr gern wieder dabei – dann aber habe ich auch das bergauf und bergab „Klettern“ geübt.

Insgesamt ein sehr toller Wettkampf und für die erste Auflage auch sehr gut organisiert (ein paar mehr Informationen machen es beim nächsten Mal noch besser) und in jedem Fall zu empfehlen.

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