City Triathlon Baunatal

Saisonfinale in Baunatal

Baunatal – Mit einer nötigen Portion Glück erlebten alle Athleten am 6.9. ein trockenes Rennen im benachbarten Baunatal. Alle Strecken waren wie im Vorjahr. Geschwommen wurden für Ligastarter wie Offene Starter 750 Meter im Hallenbad und mit einer etwa einstündigen Pause folgte darauf ein Jagdstart im Parkstadion. Es folgten 3 Runden auf einer vollgesperrten Wendepunktstrecke über 20 km und ein abschließender 4,8 km Lauf auf 2 Runden. Vom Tri-Team am Start waren einige Athleten der Offenen Klasse sowie die Mannschaft der 4. Hessenliga.

Zweite Mannschaft Herren – 4. Hessenliga

Anhang 4

v.l.n.r. Jürgen Rademacher, Takis Keldenich, Simon Küpper, Stefan Cloodt kurz nach dem zweiten Wechsel

Nachdem es im vorletzten Rennen in Griesheim mit einem Platz 5 für die Mannschaft sehr gut aussah, was einen sicheren Klassenerhalt der 4. Hessenliga anging, kam kurz vor Baunatal ein kleiner Dämpfer, denn aufgrund einer Klage vor dem Verbandsgericht wurden für Griesheim alle dort ausgesprochenen Disqualifikationen anderer Teams aufgehoben. Genau diese Disqualifikation führten für uns zu dem guten Ergebnis in Griesheim. Nach der Aufhebung landete unser Team leider auf dem letzten Platz der Tageswertung. Für Baunatal hieß es daher, keinen Patzer erlauben!

Eine schlagkräftige und homogene Truppe musste wie in den Vorjahren mal wieder zusammengezimmert werden. Bisher hatte das immer geklappt, warum nicht auch dieses Mal. Mit von der Partie waren wie bei den letzten beiden Teamrennen in Baunatal wieder Simon und Takis. Hinzu kam dann noch „Rookie“ Stefan Cloodt, der zwar noch relativer Schwimmanfänger ist, aber auf dem Rad wichtige Stärken besitzt. Mit großer Freude ließ sich unser Urgestein Jürgen Rademacher auch für das Team gewinnen. Last but not least nahm Sven Deussing Platz 5 ein, um uns gerade beim Schwimmen auf das richtige Tempo zu lotsen.

Schwimmen

Und dann ging es auch schon los. 750 Meter auf einer 25 Meter-Bahn. Aller Platz für uns. Wir rechneten uns einen Platz im hinteren Drittel aus, da wir Stefan in jeden Fall für das Radfahren brauchen würden. An dieser Stelle ein kurzer Exkurs für das Teamformat. Fällt ein Athlet bei einer der Disziplinen aus dem Teamgefüge, wird er aus dem Rennen genommen. Beim Schwimmen ein echt harter Job für Stefan! Wir schwammen zweimal Doppelreihe und Stefan hinten in der Mitte für maximalen Wasserschatten. Die ersten 200 Meter ging Jürgen und Sven ein wenig flott an und Stefan musste reißen lassen. Durch den Rennradsport mit einer guten Laktakttoleranz gesegnet konnte Stefan nach einer kleinern Temporeduzierung aber gut durchziehen und mit einer Zeit von 13:10 Min fanden wir uns auf einem unerwartet guten Platz 5 von 10 angeretenen Teams wieder.

Anhang 1

Ab geht’s, schnell wechseln und auf zur Jagd

Radfahren

Fast zeitgleich mit uns startete das Team vom SC Oberursel in die Wechselzone. Seit zwei Saisons ein Dauergegner in den unteren Ligen, den wir eigentlich weit vor uns erwarteten, weil durchaus schwimmstark. Umso beser! Da wir den gleichen Radständer belegten, verständigten wir uns sportlich fair darauf, wer zuerst wechseln darf, damit man sich nicht gegenseitig die Räder umreißt. Auch knapp vor uns die Konkurrenz aus Nordhessen, in Form der WVC Kassel. Nach dem Wechsel ging auf dem Rad gleich die Post ab und da wir uns in unmittelbarer Schlagweite zu Platz 3 befanden, zogen wir auch gleich voll durch. Sven konnte diesem Tempo nicht folgen. Diese Möglichkeit hatten wir vorher aber schon teamintern erörtert, also kein Beinbruch. Allerdings durfte ab jetzt kein weiterer Athlet ausfallen, mindestens 4 von uns mussten bis zum Ende durchkommen. Auf einer sehr windigen Radstrecke fuhren wir einen super Split. Von der Kommunikation bishin zur kräftesparenden Formation passte hier alles. Wir legten die mit Abstand schnellste Radzeit hin und schoben uns kurz vor dem Wechsel sogar bis auf Platz 3 vor. Hier zeigte Stefan in der letzten Runde, dass er auf dem Rad echten Punch hat. Er fuhr fast die ganze letzte Runde alleine Führung. Bärenstark! Dahinter schob Takis Simon immer wieder die leichten Anstiege hoch, damit er Anschluss und Windschaten halten konnte.

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Stefan Cloodt sorgt vorne für Tempo auf dem Rad

Laufen

Nun war bis auf Platz 1 alles möglich. Auch wenn wir dem TSG Kleinsostheim beim Rad 1:30 Minuten abgenommen hatten, war ihre Schwimmzeit mit knapp über 10 Minuten zu stark gewesen. Es ging also mit dem Rest der Bande um das Podium ab Platz 2. Auch wenn wir Simon auf dem Rad zu schonen versuchten, war dies bei dem hohen Tempo nur bedingt möglich gewesen. Er ging also maximal angeknockt auf die Laufstrecke. Trotz brutaler Schiebeleistungen durch Jürgen und Takis (teils mit beiden Händen von hinten und ganzem Körpergewicht in den Berg) war ein konkurrenzfähig hohes Lauftempo nicht mehr zu gewährleisten. Wir mussten daher wieder 2 Plätze hergeben und landeten in der Endabrechnunge auf einem super 5. Gesamtplatz!

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Erfolgreicher Zieleinlauf mit Platz 5!

Fazit zum Saisonende

Dieser Wettkampf zeigte mal wieder: Team können wir, wenn es drauf ankommt. Insgesamt erlebten wir eine erfolgreiche Saison in der 4. Hessenliga, die mit Platz 6 von 11 Teams ihr Ende findet. Viele unserer Rookies kamen zusammen mit den gestandenen Athleten zum Einsatz und sind hoffentlich motviert im nächsten Jahr wieder mitzumischen. Sehr vielen Dank auch an alle, die uns an der Rad- und Laufstrecke nach vorne geschrien haben!

Offene  Klasse

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Yvonne und Saskia beim ersten Wechsel

Für die beste Leistung in der Offenen Klasse sorgte erneut bei den Damen Yvonne Dippel. Sie konnte sich mit Platz 2 direkt hinter der Seriensiegerin der BFT, Marion Waid, platzieren. Den Grundstein dafür legte sie wieder auf dem Rad. Als einzige Frau unter 40 Minuten legte sie den schnellsten Radsplit an diesem Tag hin. Nicht weit dahinter platzierte sich Saskia Freiwald auf dem vierten Rang der Gesamtwertung und auf dem ersten Platz ihrer AK. Bei den Herren gingen Andreas Kisling, Thorsten Rietze, Stefen Weiß und Andre Ritter Bastos an den Start. Andre musste aufgrund seines noch jungen Alters vor dem Rennen noch an seiner Übersetzung basteln, um die DTU-Regularien zu erfüllen. Er nahm es gelassen und ging mit 39/12 als dickstem Gang auf die Strecke. Am Ende wurde er leider disqualifiziert. Bester männlicher Starter war Andreas Kisling mit Rang 15.

Alle Ergebnisse gibt es hier:

http://www.ksv-baunatal.de/abteilungen/triathlon/triathlon-city-baunatal.html

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