Mommy’s back in business

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Nach langer Wettkampfabstinenz überkam mich plötzlich das Gefühl, doch in 2018 noch einmal wieder irgendwo starten zu wollen. Kurzentschlossen zum City Triathlon Baunatal angemeldet, hieß es also am Sonntagmorgen früh aufstehen 😊. Genau dies war 2016 vor 2 Jahren der letzte Triathlon vor Beginn der Schwangerschaft. Damals war es ein fetziges Team-Rennen mit der Damenmannschaft. Mit ungefähr keinem Training in den letzten Wochen ging es in erster Linie um den Spaß an der Freude.

In gewohnter Baunataler Weise galt es zunächst, das Schwimmen zu absolvieren, bevor nach einiger Zeit Pause der Rad- und Laufteil folgen. In Startgruppe 2 verlief das Schwimmen bei mir wie erwartet „blei-entig“ und ich war froh, zum Glück nicht die Letzte zu sein, die aus dem Baunataler Sportbecken kletterte. Die Bleienten-Schwimmzeit reichte dann aber doch für Platz 16, mit dem es im folgenden Jagdstart auf die Radstrecke ging. Vor mir lagen noch drei Damen im Rennen, von denen ich mindestens eine knacken musste, um unter die Top drei zu kommen.

Die bis dahin Drittplatzierte ging nur 8 Sekunden vor mir ins Rennen und erlaubte mir, mit einem flotten Wechsel noch vor ihr die Wechselzone zu verlassen. Auf dem Rad erwies sie sich als „ausdauernd anhänglich“ und biss sich an meinem Hinterrad fest, was auch der Kampfrichter bemerkte, ihn aber scheinbar Runde um Runde nicht weiter störte. Dame Nummer Zwei holten wir auf der zweiten Radrunde ein, nur Nummer eins, Martina Kreher, blieb wie erwartet in weiter Ferne. So verließen wir auch zeitgleich die Radstrecke und ich hoffte auf gute Beine für den Lauf. Flott angegangen tat sich auch gleich eine Lücke hinter mir zu ihr auf, die ich hoffte halten zu können.

Die Rechnung ging auf und ich durfte als zweite Frau an diesem Tag die Ziellinie überqueren 😊.

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