Die erste und zweite Herren mit Heimvorteil

13. August 2017, die Welt zu Gast im Fuldatal. ;-)

Die erste Herren und die zweite Herren wurden am vergangenen Sonntag im Heimwettkampf – Fuldataler Triathlon herausgefordert. Gleich zwei Teams für das Heimrennen zu stellen ist immer eine Herausforderung, denn es bedarf viele fleißige Hände, um so einen Wettkampf auf die Beine zu stellen. So kam es, dass die zweite Mannschaft nur mit Unterstützung aus der SL überhaupt an den Start gehen konnte. Aber der Reihe nach.

Am frühen morgen musste die erste Herren vorlegen und der dritte Start in der Saison stand an. Durch eine weitreichende Baustelle in Fuldatal-Ihringshausen musste das Orga-Team in kurzer Zeit eine Ausweichstrecke für die zweite Disziplin finden, planen und genehmigen lassen. So kam es das der Fuldataler Triathlon zu einem Jagdsprint wurde. Geschwommen wurde, wie die Jahre zuvor, im Waldschwimmbad Ihringshausen. Anschließend mussten die Jungs (Käpt’n Marco, Oli, Thomas, Manuel, Niklas) mit den Rädern an die Fulda verlegen, wo im Bereich des Parkplatzes Schocketal die Wechselzone aufgebaut war. Nach einem zügigen Check-In und kurzem aufwärmen ging es auch schon, 75 Min. nach dem Schwimmen, auf die Radstrecke. Die Teams der RL waren in der zweiten Disziplin sehr ausgeglichen, so dass die Jungs lediglich einen Platz auf dem Rad gut machen konnten. Niklas war etwas angeschlagen und wusste nicht ob ein zügiger Lauf für ihn möglich war, so spannte er sich für die letzten drei Kilometer vor den TTF-Zug und fuhr sich nochmal richtig die Beine zu, damit der Rest im Windschatten noch etwas die Beine hochlegen konnte bevor es auf die hügelige Laufrunde ging. Angekommen in der Wechselzone gab es noch Differenzen, erst mit Manuel und dem Wettkampfrichter, der Helm wurde angeblich zu früh geöffnet und anschließend mit Manuel und seinem Laufschuh. Folglich musste Niklas, der richtig Laktat in den Beinen hatte nochmal leiden, zumindest auf dem ersten Kilometer. Marco lief vorweg und Thomas und Oli zogen, drückten und brüllten Niklas mit sich den Berg zum Schwimmbad hoch. Der erste Kilometer (ca. 70 Hm) hatte mit laufen wenig zu tun und so waren alle froh, als Manuel wieder aufschließen und Niklas seinen Feierabend einläuten konnte. Am Ende sprang in der Team – Wertung der achte Platz heraus und unter Berücksichtung des Verlaufs, waren die Jungs damit zufrieden.

Vorauswahl (5 von 1) Vorauswahl (6 von 1)

3. Ligawettkampf der Herren 2 in Fuldatal

Nachdem Nina die Herren 2 beim Burgwald-Triathlon noch unterstützt hatte, setzte sich das Team beim Heimwettkampf komplett anders zusammen. Einzig Dieter war übrig geblieben und dazu gesellten sich Stefen Weiß, Andreas Langhans, Stefan Cloodt und Christoph Dargel.

Der Fuldataler Triathlon war für die Ligamannschaften als Teamsprint ausgeschrieben, d.h. alle fünf Starter eines Team bleiben den gesamten Wettkampf über zusammen. Sollte doch gar nicht so schwer sein, denkt man vielleicht. Aber die Schwierigkeit liegt in der Abstimmung bei jeder einzelnen Disziplin. Beim Schwimmen kann man nicht kommunizieren, sondern muss schauen was die anderen machen. Radfahren erfordert hohe Konzentration, um den Windschatten des Vordermannes zu halten und um keinen Unfall zu verursachen. Außerdem ist abwechseln in der Führung notwendig, um das Tempo hochzuhalten. Und die Kunst beim Laufen ist dann, mit müden Beinen die Pace so zu gestalten, dass alle ins Ziel kommen. Bei der Strecke in der Heimatgemeinde gar nicht so leicht, denn der erste Kilometer geht schon 56 Meter in die Höhe und nach einem langen bergab Teil sollten noch einige weitere Höhenmeter folgen.

Das Schwimmen wurde in Teamformation beim Training geübt und es zeigte sich ein sehr unterschiedliches Leistungsvermögen der Starter. Umso überraschender dann am Wettkampftag die relativ gute reine Schwimmzeit von 13:11 min für die 750m und die gute, nicht erwartete, Platzierung mit Rang 7. Die Schwimmtaktik ging auf, die anderen Teams hatten auch so ihre Mühen zusammenzubleiben und außerdem hatte das Los uns auf die Bahn gebracht, wo wir immer trainieren.

Nach kurzer Unterbrechung und beim Parkplatz Schocketal angekommen, ging es auf die Rad- und Laufstrecke. Wieder in Teamformation, was wir wegen dem heftigen Regen in der Vorwoche des Wettkampfes nicht trainieren konnten, fuhren wir die schnelle Wendepunktstrecke zwischen Schocketal und Grauer Katze im 39er Schnitt. Hilfreich war die große Radsporterfahrung von vielen Jahren Radrennen von Stefan und Stefen. Beide hielten das Tempo hoch und Dieter und Andreas blieben meistens im Windschatten. Christoph fiel bei einer Wende aus dem Team. Trotzdem holten die wesentlich jüngeren Teams auf und fuhren vorbei. Nach dem 22km langen Radpart lagen wir nur noch auf dem 9. Platz und wechselten mit wenigen Sekunden Vorsprung auf zwei weitere Teams auf die 5,5 km Laufrunde. Leider wurden wir im steilen Anstieg hoch zum Sportplatz Ihringshausen von den Teams überholt und sie vergrößerten schnell den Abstand. Wenigstens den elften Platz wollten wir halten, was uns auch durch gegenseitiges Schieben und Ziehen und Anfeuern gelang. Mit einem Lachen auf den Lippen beendeten wir den Wettkampf und hatten im Team wenigstens eine Menge Spaß und bescheidene Erfolge zum Beispiel beim Schwimmen. Dass es nicht zu mehr als den elften Platz von zwölf Teams gereicht hat, liegt am doch hohen sportlichen Niveau in der 3. Hessenliga. Trotzdem haben wir uns gut verkauft.

 

Über Niklas Feulner