Die Duathlonsaison nimmt ihr Ende

Kassel – so wie die Saison für viele begonnen hat – mit Duathlon statt Triathlon – so endet sie auch für viele. Eine vollkommen richtige Entscheidung wurde diesbezüglich vergangenen Samstag für den WVC Triathlon getroffen. Die Volksdistanz wurde zum Wohle gerade der Triathloneinsteiger in einen Duathlon umgewandelt. Ohne Neoprenanzug wäre die Fulda an diesem Tag eindeutig zu kalt gewesen. Grund für diesen Umstand war auch die Verschiebung der Veranstaltung von Ende Juni auf Mitte September. Aus 750-24-6 wurde dann 6-24-3. Für die olympische Distanz wurde das Schwimmen allerdings beibehalten. Hier hatte sich der Veranstalter aufgrund der Austragung der Hessischen Meisterschaften über diese Distanz nach der Sportordnung zu richten. Es war noch nicht kalt genug, das Schwimmen abzublasen. Erstmals auch fanden im Rahmen des WVC Triathlons die Deutschen Meisterschaften im Quadrathlon (Schwimmen-Radfahren-Kanufahren-Laufen) statt.

Hessische Meisterschaften und offene Klasse Olympisch

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Marcel Krug kurz nach dem Wendepunkt auf der Radstrecke

An den Hessischen Meisterschaften nahmen drei Starter des Tri-Teams teil. Ein letztes Ausrufezeichen nach einer super Saison setzte unser Lauftrainer Marcel Krug. Er sicherte sich durch ein tolles Rennen den ersten Platz in der AK30 und darf sich fortan für ein Jahr Hessischer Meister seiner Altersklasse nennen! Gratulation. Mark Goebel verpasste mit dem vierten Platz in der AK40 nur ganz knapp das Podium. Helmut „Helle“ Goerz zeigte erneut, aus welchem Holz er geschnitzt ist, ließ sich von den Temperaturen nicht abschrecken und zog das Ding eiskalt durch. Er konnte in die Medaillenvergabe ebenfalls nicht eingreifen, lieferte aber ein tolles Rennen ab.

In der offenen Wertung startete nur Stefen Weiß. Mit einem Platz 1 in der AK45 unterstrich er eine gute Saison. Wäre er zu den Hessischen Meisterschaften gemeldet gewesen, hätte dieses Ergebnis Platz 3 in der Alterklasse bedeutet. Vielleicht beim nächsten Mal!

 

Volksdistanz

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Takis aka Mr. Moustache nach dem Einchecken in die Wechselzone

Über die als Duathlon ausgetragene Volksdistanz gingen neun Athleten des Tri-Teams an den Start. Das fehlende Schwimmen spielte selbstverständlich einigen Athleten in die Karten, so dass das Feld ungewohnt sortiert war. Marco Rudel konnte sich auf  einen sicheren zweiten Platz  in der Gesamtwertung einsortieren. Andreas Kisling spielte seine Laufstärke eindrucksvoll aus und beendete das Rennen in der Top 10 sowie als zweiter seiner AK. Takis nutzte den letzten Wettkampf der Saison dafür, sich ein wenig mit dem Leihradsystem der Stadt Kassel vertraut zu machen. Wo wenn nicht gleich im harten Wettkampfeinsatz würde das gehen! Also Rennradpedale dran, 5 Bar auf die Schlappen und ab geht’s. Der Sattel geht leider nicht wirklich auf 1,90 m große Personen einzustellen, was die 24 km auf dem Rad zu einer echten Herausforderung machten. Aber er kam gut durch und konnte sich sogar noch auf Platz 15 der Gesamtwertung schieben. Hubert Krantz sicherte sich in einem guten Rennen den ersten Platz in der AK45.

Bei den Frauen schloss Saskia Freiwald ihre erste richtige Triathlonsaison mit einem vierten Platz der Gesamtwertung und dem ersten Platz in ihrer AK. Top! Kristina Biel finishte direkt hinter ihr und erreichte den zweiten Platz ihrer AK. Nächste Saison wird sie für die WVC Kassel an den Start gehen. Viel Erfolg dabei! Claudia Kisling zeigte auch ein tolles Rennen und wurde zweite der AK45. Sandra Nölker verpasst dahinter nur um einen Platz den Sprung auf das Treppchen der AK20.

Ergebnislisten des Veranstalters

 

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