{"id":2056,"date":"2012-09-18T10:37:51","date_gmt":"2012-09-18T09:37:51","guid":{"rendered":"http:\/\/www.tri-team-fuldatal.de\/?p=2056"},"modified":"2012-09-20T11:10:06","modified_gmt":"2012-09-20T10:10:06","slug":"gelungenes-wm-debut-fur-fuldatalerinnen","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.tri-team-fuldatal.de\/?p=2056","title":{"rendered":"Gelungenes WM-Deb\u00fct f\u00fcr Fuldatalerinnen"},"content":{"rendered":"<h4>Jutta Schang-Schild und Nina Bachmann bew\u00e4ltigten Hitzeschlacht in Las Vegas<\/h4>\n<p><a href=\"http:\/\/www.tri-team-fuldatal.de\/wp-content\/uploads\/2012\/09\/artikel1.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter  wp-image-2057\" title=\"artikel\" src=\"http:\/\/www.tri-team-fuldatal.de\/wp-content\/uploads\/2012\/09\/artikel1.jpg\" alt=\"\" width=\"587\" height=\"307\" srcset=\"http:\/\/www.tri-team-fuldatal.de\/wp-content\/uploads\/2012\/09\/artikel1.jpg 888w, http:\/\/www.tri-team-fuldatal.de\/wp-content\/uploads\/2012\/09\/artikel1-300x157.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 587px) 100vw, 587px\" \/><\/a><\/p>\n<blockquote>\n<p style=\"text-align: center;\">Stolze Pr\u00e4sentation der Medallien: Nina Bachmann (links) und Jutta Schang-Schild nach dem Weltmeisterschaftsrennen in Las Vegas.<\/p>\n<\/blockquote>\n<p style=\"text-align: justify;\">LAS VEGAS. Die Triathletinnen Jutta Schang-Schild und Nina Bachmann vom Tri-Team Fuldatal haben das gro\u00dfe Abenteuer Ironman-70.3-Weltmeisterschaft in Las Vegas mit Bravour gemeistert und jeweils als drittschnellste deutsche Starterinnen ihrer Altersklassen \u00fcberzeugt. In der amerikanischen Hitze von 38 Grad erwiesen sich dabei bereits die zwei Kilometer Schwimmen im Lake Las Vegas als Herausforderung, da sich das Wasser auf 27 Grad aufgeheizt hatte. Dennoch brachte Nina Bachmann die Strecke in 39:54 Minuten in einer ordentlichen Zeit hinter sich, Jutta Schang-Schild kam knapp acht Minuten sp\u00e4ter nach 47:12 Minuten aus dem Wasser. Auf dem Rad durch die W\u00fcste von Nevada mussten die 2159 Athleten \u00fcber die 90 Kilometer einige Anstiege bew\u00e4ltigen. Schang-Schild konnte hierbei in 3:14:22 Stunden Boden gut machen und verbesserte sich auf den 51ten Rang der W45. Bachmann stieg nach 3:38:03 Stunden vom Rad in die Laufschuhe. Beim Laufen spielte aber vor allem Schang-Schild ihre St\u00e4rke aus. Die Psychologin zeigte sich unbeeindruckt von der Hitze und lief den Halbmarathon in 1:55:10 Stunde. Damit verbesserte sie sich bis auf den 34ten Rang in der W45 und wurde mit einer Zeit von 6:04:24 Stunden im Gesamtfeld 1214te. Ihr Ziel, in Las Vegas Spa\u00df zu haben und zu finishen, kr\u00f6nte sie somit mit einer herausragenden Leistung und dem dritten Rang aller deutschen Starterinnen der W45.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Nina Bachmann hatte auf der Laufstrecke l\u00e4nger zu k\u00e4mpfen. 2:38:22 Stunden ben\u00f6tigte sie f\u00fcr die 21,2 Kilometer und erreichte nach 7:04:09 Stunden das Ziel. In der W35 wurde Bachmann damit 88te, im Gesamtfeld belegte sie Rang 1547. Wie ihre Vereinskameradin Schang-Schild war auch Bachmann drittschnellste Deutsche ihrer Altersklasse und mit dem Resultat mehr als zufrieden. \u201eDie wellige Radstrecke und die hammerharte Laufstrecke haben das Rennen zum h\u00e4rtesten Wettkampf unseres Lebens werden lassen\u201c, teilte das Fuldataler Duo einen Tag nach dem Rennen aus den USA per Mail mit. Umso gl\u00fccklicher seien beide, dass sie es ins Ziel geschafft haben und dabei auch noch solch starke Leistungen abrufen konnten. (ptk)<\/p>\n<h4 style=\"text-align: center;\">Erlebnisbericht von Jutta<\/h4>\n<p style=\"text-align: justify;\">Dass es hei\u00df werden w\u00fcrde, wusste ich ja! Nicht umsonst hatte der Veranstalter das Trainieren bei offenem Backofen oder in der Sauna (kein Scherz!!) empfohlen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Allerdings habe ich mich unmittelbar nach der Ankunft in Las Vegas gefragt, wie man bitte unter solchen Bedingungen, wo einem schon beim blo\u00dfen Herumstehen der Schwei\u00df in Str\u00f6men herabrinnt und die Zunge am Gaumen festklebt, einen Wettkampf bestreiten soll? Diese Frage sollte ich mir in den kommenden Tagen noch h\u00e4ufiger stellen. Zumal sich beim Inspizieren der Radstrecke (nat\u00fcrlich mit dem Rad) sehr schnell herausstellte, dass sie mit einigen l\u00e4ngeren Anstiegen (knapp 1100 HM) sehr anspruchsvoll ist und einem dazu noch ein hei\u00dfer W\u00fcstenwind entgegen weht. Die atemberaubende W\u00fcstenlandschaft und die gute Vorbereitung durch Wiesbaden weckten aber auch eine gewisse Vorfreude und die Hoffnung auf eine Verbesserung meiner Radzeit.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Wie gut, dass wir auch die Laufstrecke (dieses Mal mit dem Auto) abfuhren. So wusste ich wenigstens, dass ein schwerer Laufkurs mit langen Steigungen auf mich zukommt. Darauf wurden wir dann auch bei der Wettkampfbesprechung noch einmal eindringlich hingewiesen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Direkt am Schwimmstart untergebracht, konnte ich sozusagen von unserem Zimmer aus den Aufbau der Wechselzone beobachten. Mit zunehmender Fertigstellung derselben stieg auch allm\u00e4hlich meine Aufregung \u2013 war ich doch in den ersten Tagen nach unserer Ankunft noch (verh\u00e4ltnism\u00e4\u00dfig) die Ruhe selbst. Auch ein freies Schwimmtraining am Samstag morgen im Lake Las Vegas, der in der Wettkampfwoche ansonsten f\u00fcr\u2019s Schwimmen gesperrt war, steigerte die Nervosit\u00e4t ebenso wie das Einchecken des Rads am Samstag Nachmittag. Selbstredend hatte ich im Vorfeld nat\u00fcrlich wieder endlos meine Wechselbeutel kontrolliert.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Am Wettkampfmorgen h\u00e4tte ich fast verschlafen und musste mich dann ziemlich sputen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die \u201ealten Frauen\u201c, also F45 und \u00e4lter, durften, vom Sonnenaufgang begleitet, unmittelbar nach den Profis starten und meine Devise f\u00fcr den Schwimmstart lautete, dass ich mich nach einer Tempoversch\u00e4rfung am Anfang am Besten gleich an die Fersen von Sebastian Kienle heften soll. Immerhin hatten wir ja zwei Tage vorher gemeinsam zu Abend gegessen, da ich mich, v\u00f6llig unwissend, einfach an seinen Tisch gesetzt hatte. So jedenfalls lautete die Instruktion von Pascal. Aber irgendwie muss ich ihn im Get\u00fcmmel wohl verloren haben. Ich denke mal, er hat auch einfach abgek\u00fcrzt, denn ich habe f\u00fcr die Strecke viel l\u00e4nger gebraucht. So kam ich dann nach guten 47 Minuten aus dem Wasser und machte mich auf den langen Weg zur Wechselzone. Ganz nach dem Motto: \u201eWer sein Rad liebt, der schiebt!\u201c, mussten wir erst noch einen recht langen H\u00fcgel hinauf und weiter quer \u00fcber den Parkplatz, bis wir endlich aufsteigen und losfahren durften.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Viele H\u00f6henmeter aus Wiesbaden gew\u00f6hnt, kam mir die Radstrecke entgegen und ich lie\u00df es richtig krachen. Ich solle mir auf dem Rad ruhig ordentlich was zutrauen, hatte ich die Worte meines Trainers im Ohr. Au\u00dferdem wollte ich m\u00f6glichst viel Fahrtwind zur K\u00fchlung nutzen. Die letzten 30 Kilometer Richtung Las Vegas gab\u2019s den aber gratis, ganz ohne Anstrengung und das direkt von vorn, was das Ganze etwas m\u00fchseliger machte und mir den bis dahin knappen 30er \u2013 Schnitt versaute. Dennoch konnte ich mich in meiner Altersklasse noch einige Pl\u00e4tze nach vorne arbeiten und kam nach 3:14:22 Stunden zur zweiten Wechselzone. Hier wurde neben den Wechselbeuteln auch noch eine Portion Sonnencreme gereicht, die auch dringend n\u00f6tig war.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Dachte ich vorher noch, dass Verpflegungsstationen nach jeder Meile recht komfortabel sind, wurde ich schnell eines Besseren belehrt. Die Sonne gl\u00fchte nur so von oben und die Hitze war unerbittlich. Mehrfach konnte ich beobachten, wie sich Zuschauer am Stra\u00dfenrand um den Schatten einer einfachen Stra\u00dfenlaterne pr\u00fcgelten, weil sonst kein Schutz vor der Sonne zu finden war. Nur Pascal und Dieter harrten beharrlich aus, um Nina und mich auf der Laufstrecke anzufeuern. An jeder Verpflegungsstation sch\u00fcttete ich mir mindestens 1 Becher Wasser \u00fcber den Kopf und einen mit Eisw\u00fcrfeln (sofern ich einen ergattern konnte) in den Anzug. Anschlie\u00dfend noch soviel Wasser wie m\u00f6glich oral zugef\u00fchrt und dennoch: kaum war der Stand passiert, schon klebte die Zunge bereits wieder am Gaumen. Noch dazu diese elende Steigung&#8230;.! Kein Wunder, dass so viele gehen mussten. Aber Nina kam mir laufend entgegen und hatte damit die Radstrecke ebenfalls erfolgreich hinter sich gebracht. Mit einem Rest an Kraft feuerten wir uns noch einmal gegenseitig an, bevor jede wieder ihren eigenen Kampf k\u00e4mpfte. Bis dahin hatte ich schon wieder einige meiner direkten Konkurrentinnen \u00fcberholt, was unschwer an dem aktuellen Alter, das uns allen auf die rechte Wade geschrieben wurde (eigentlich ungeh\u00f6rig so was) zu erkennen war. Auf der dritten und letzten Laufrunde \u2013 meine K\u00f6rpertemperatur hatte sich inzwischen auf circa 75 Grad Celsius (zumindest gef\u00fchlt) gesteigert, musste auch ich dann etwas Tempo herausnehmen. So hatte ich Zeit, mich noch einmal nach Sebastian umzuschauen, aber ich konnte ihn auf die Schnelle nirgendwo entdecken. Sp\u00e4ter erfuhr ich zu meiner \u00dcberraschung, dass er schon l\u00e4ngst im Ziel war. Er muss wohl wirklich einen guten Tag gehabt haben.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Ich selbst qu\u00e4lte mich noch einmal den letzten Anstieg hinauf, nahm an einem Verpflegungsstand noch kurz ein Duschbad, bevor ich dann endlich, endlich auch auf den blauen Teppich durfte. Kurz vor dem Abbiegen lief ich auf Nina auf, die mich sogar noch fragen konnte, ob es schon meine letzte Runde sei. Als ich das nickend best\u00e4tigte, meinte sie nur: \u201eDas wird eine super Zeit\u201c und ich kann ihr nur zustimmen. Bei 6:04:23 Stunden \u00fcberquerte ich die Ziellinie. Hurra \u2013 geschafft.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u00a0Aber damit nicht genug: kaum daheim machte ich mich am Freitag, den 14.09. auf nach Oberhof, um an den Deutschen Meisterschaften im Sommerbiathlon teilzunehmen. Dem Jetlag und der Superkompensation sei Dank absolvierte ich dort den Wettkampf meines Lebens und bin nun die amtierende Deutsche Meisterin (AK, Sprint).<\/p>\n<h4 style=\"text-align: center;\">Erlebnisbericht von Nina<\/h4>\n<div>\n<p style=\"text-align: justify;\">Las Vegas \u2013 Die Stadt mit der Gl\u00fcck, bzw Gl\u00fccksspiel in Verbindung gebracht wird. Leider hatte ich dieses in der Wettkampfwoche vor Ort nicht mehr auf meiner Seite. Aber alles der Reihe nach:<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Schon der Hinflug verlief nicht optimal f\u00fcr mich, war ich doch sehr angespannt und ersch\u00f6pft von den Trainingseinheiten der letzten Tage. Und dann die Hitze vor Ort. Man hatte sich ja schon gedanklich versucht darauf einzustellen, aber was wir dann vor Ort vorgefunden haben, war schlimmer. Schon vom Nichtstun war man komplett durchgeschwitzt. Wie sollte das im Wettkampf funktionieren?? Wir hatten die Hoffnung, dass die fr\u00fcher angereisten Tage reichen, sich an das Klima zu gew\u00f6hnen. Die Tage vergingen auch recht schnell, immer standen Termine an, die erledigt werden wollten. Ein Radtraining auf der Wettkampfstrecke brachte dann den ersten Kontakt, wie es sich am Sonntag anf\u00fchlen k\u00f6nnte. Und schon dort wurde mir klar, dass dies nicht mein bester Wettkampf werden w\u00fcrde. Aber mein immer erkl\u00e4rtes Ziel war es, einfach nur anzukommen. Eine wellige bis bergige Radstrecke bei der Hitze ist einfach nicht meine Welt. Im Gegensatz zu Jutta stimmte mich diese Radausfahrt also nicht gerade positiv. Leider bekam ich dann in der Nacht zu Freitag eine Erk\u00e4ltung! Warum jetzt? Die ganze Vorbereitung hatte ich ohne gesundheitliche Problem \u00fcberstanden, und jetzt das! Alle Ma\u00dfnahmen, das Unheil noch abzuwenden, schlugen fehl. Um Kr\u00e4fte zu sparen legte ich am Freitag einen sportlichen Ruhetag ein, ehe dann am Samstag zur offiziellen Schwimmstrecken-Besichtigung eingeladen wurde. Diese besuchten Jutta und ich dann gemeinsam und wir mussten feststellen, dass das Wasser im Lake Las Vegas auch keine Erfrischung f\u00fcr uns parat hielt. Mit 27 Grad Wassertemperatur war dann auch der Neo verboten.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Mittlerweile war auch schon die 1. Wechselzone aufgebaut und sie war riesig. Unglaublich, wie viele Athleten sich am Sonntag an den Start begeben durften. So langsam f\u00fcllte sich die Wechselzone am Samstag und auch wir parkten unser Rad in Mitte der Masse. Die Aufregung steigt st\u00e4ndig: Hatte ich auch alles in die richtigen T\u00fcten gepackt? Reicht die Verpflegung f\u00fcr die einzelnen Disziplinen? Finde ich auch mein Rad nach dem Schwimmen? Wie sind die Wege in den Wechselzonen? Alles Dinge, die wir schon in zahlreichen Wettk\u00e4mpfen miterlebt haben, aber hier war irgendwie alles anders, wollte man doch keine Fehler machen, bzw. irgendwas vergessen. Am Abend noch einmal eine Pastaparty und dann ab ins Bett. Kurz war die Nacht, ehe es zum Start ging. Noch einmal das Rad checken und dann auf den Start vorbereiten. Da ich im Gegensatz zu Jutta erst sp\u00e4t starten durfte, konnte ich noch das Schwimmen der Profis beobachten, ehe es dann auch f\u00fcr mich endlich an den Start ging. W\u00fcrde ich den Wettkampf mit der Erk\u00e4ltung \u00fcberhaupt schaffen? Oder sollte ich es erst gar nicht versuchen? Diese Fragen gingen mir durch den Kopf und ich beschloss, den Wettkampf locker zu beginnen und dann zu schauen, ob es \u00fcberhaupt ging. Dieter verabschiedete mich in den Wettkampf mit den Worten \u201eIch will Dich aber nicht im Sani-Zelt abholen m\u00fcssen!\u201c. So schwamm ich locker durch den Lake Las Vegas und war mit meiner Zeit von 39 Minuten relativ zufrieden. Jetzt ab aufs Rad und schauen, was geht. Das dies nix Schnelles sein w\u00fcrde war mir recht schnell klar. Schnaufend \u201eschneckte\u201c ich also \u00fcber die Radstrecke, immer in Zwiegespr\u00e4che mit der traurigen und der k\u00e4mpferischen Nina vertieft. Die Eine sagte immer \u201eKomm h\u00f6r auf, das bringt doch nix, mit der Erk\u00e4ltung\u201c, die Andere konterte mit \u201eJetzt bist Du so weit gekommen, da l\u00e4sst Du Dich von so einer doofen Erk\u00e4ltung nicht stoppen\u201c. Ihr wisst ja, wer gewonnen hat! Trotzdem war es ziemlich deprimierend, von so vielen Athleten \u00fcberholt zu werden. Dann hat bei KM 56,71 mein Tacho den Dienst verweigert \u2013 wahrscheinlich aus Langeweile ;-) So war es schwierig einzusch\u00e4tzen, wie weit es noch zum Wechsel ist. Aber irgendwann hab ich die L\u00e4ufer auf der anderen Stra\u00dfenseite gesehen und wusste, dass die 90 KM bald zu Ende sind.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">In der Hektik des Wechsels &#8211; wo war eigentlich bei mir die die Person mit der Portion Sonnencreme? \u2013 verga\u00df ich meine Sonnenbrille wieder aufzusetzen und lief einfach mal los. Mal schauen, wie weit ich noch kommen w\u00fcrde. Ein Blick auf die Uhr zeigte mir, dass ich noch vier Stunden f\u00fcr die 21,2 KM Zeit hatte. Das sollte doch irgendwie zu schaffen sein! Ich machte mich also auf den Weg und erst, als ich Dieter sah merkte ich, dass ich meine Sonnenbrille vergessen\/verloren hatte. Wenn es einmal nicht rund l\u00e4uft\u2026 naja. Dieter gab mir dann schnell seine und weiter konnte es gehen. Ich entschied mich f\u00fcr einen Mix aus Laufen (bergab) und Walken (bergauf) und kam damit ganz gut von Verpflegungsstelle zu Verpflegungsstelle. Und dann kam Jutta vorbeigeflogen: Sie in ihrer letzten Runde und ich in der ersten. Okay, ich war 50 Minuten nach ihr gestartet, aber das war schon eindeutig, dass sie besser ins Rennen gefunden hatte. Sie durfte also nach rechts weg ins Ziel laufen und ich nach links auf die n\u00e4chste Runde. Den Zielsprecher h\u00f6rte ich dann ihren Namen sagen, was mich sehr f\u00fcr sie gefreut hat, aber dann wieder volle Konzentration auf mein Rennen. Das Highlight jeder Verpflegungsstelle: Eisw\u00fcrfel. Ich wusste gar nicht, dass Eisw\u00fcrfel in der \u201eUnterw\u00e4sche\u201c so angenehm sein k\u00f6nnen!! Die letzten 1,5 KM waren dann der Hammer: Bergab, ich war also am Laufen, das Ziel vor Augen, war die ganze Anstrengung vergessen und die Gl\u00fcckgef\u00fchle haben mich eingenommen. Im Ziel dann die Best\u00e4tigung: Nina, Du hast es GESCHAFFT!<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Das war sie also, die Weltmeisterschaft.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die Medaille und das Finisher-Shirt im Gep\u00e4ck machten Dieter und ich uns dann auf den Heimweg ins Hotel. Dort schnell ein Anruf bei Jutta, dass ich es auch endlich geschafft habe und die Verabredung, abends gemeinsam zur Siegerehrung zu gehen. Ab in die Badewanne. Da dann der Schock, was f\u00fcr einen Sonnenbrand sich auf meinem R\u00fccken breit gemacht hatte. Und wieder die Frage an Jutta: Wo gab es beim Wechsel nette H\u00e4nde, die einem Sonnencreme auf den R\u00fccken geschmiert haben? Wahrscheinlich hatten sie f\u00fcr mich keine mehr, waren doch schon so viele Athleten vor mir eingecremt worden. Wie auch die Jutta und der gejagte Sebi.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Den haben wir dann auf der Siegerehrung ausgiebig gefeiert, uns nat\u00fcrlich auch, und was es alles zu erz\u00e4hlen gab an dem Abend.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Der ganze Ausflug nach Las Vegas war, auch wenn nicht alles so optimal f\u00fcr mich gelaufen ist, ein SUPER Erlebnis. Mit Jutta und Pascal und nat\u00fcrlich Dieter, ohne den das Alles \u00fcberhaupt nicht stattgefunden h\u00e4tte. Ich erinnere an meine Artikel \u00fcber Antwerpen: Es fing alles am 10. Juni 2012 mit einer Radtour durch den Reinhardswald an.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Also an alle Beteiligten: Vielen lieben Dank!!!<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>[nggallery id=26]<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ironman 70.3 Weltmeisterschaft Las Vegas 9.9.2012<\/p>\n","protected":false},"author":7,"featured_media":2067,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"colormag_page_container_layout":"default_layout","colormag_page_sidebar_layout":"default_layout","footnotes":""},"categories":[117],"tags":[90],"class_list":["post-2056","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-triathlon-2012","tag-jutta-schang-schild"],"_links":{"self":[{"href":"http:\/\/www.tri-team-fuldatal.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/2056","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"http:\/\/www.tri-team-fuldatal.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"http:\/\/www.tri-team-fuldatal.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/www.tri-team-fuldatal.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/7"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/www.tri-team-fuldatal.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=2056"}],"version-history":[{"count":10,"href":"http:\/\/www.tri-team-fuldatal.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/2056\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":2063,"href":"http:\/\/www.tri-team-fuldatal.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/2056\/revisions\/2063"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/www.tri-team-fuldatal.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/media\/2067"}],"wp:attachment":[{"href":"http:\/\/www.tri-team-fuldatal.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=2056"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"http:\/\/www.tri-team-fuldatal.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=2056"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"http:\/\/www.tri-team-fuldatal.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=2056"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}