Frankfurt Marathon am 25.10.2009
Als Saisonabschluss
hatten sich vier Athleten des Tri-Team Fuldatal den Frankfurt Marathon
ausgesucht. Für zwei von ihnen war dies das Debut auf den 42,192 Kilometer. Am
25.Oktober konnte Der Frankfurt Marathon einen Teilnehmerrekord mit 12120 Langstreckenläufern
verbuchen. Die Strecke ist sehr flach und führt durch die Frankfurter City.
Vorbei an den Hochhäusern der Banken, zweimal über den Main und durch eine
frenetisch jubelnde Menschenmenge. Das Wetter blieb zunächst kalt und nebelig.
Zum Startschuss hin lichtete sich die Wolkendecke die Sonne erschien. Bei
strahlenden Sonnenschein wirkte der Marathon wie im Sommer.
Erster im Ziel war
Norbert Grubschat. Mit der schnellsten Zeit von 3 Stunden 34 Minuten.
Ursprünglich verfolgte er eine wesentlich schnellere Zeit und konnte bis
Kilometer 25 perfekt das Tempo halten. Musste dann jedoch das Tempo rausnehmen.
Tapfer schob er aufkeimende Gedanken der Aufgabe beiseite. Die Füße brannten
wie die Hölle und das linke Bein war auf den letzten Kilometern komplett
zu. "Ich habe mich noch nie bei einem Marathon so gequält"
berichtete er später.
Kurz darauf traf Christian Bierwirth
im Ziel ein. In 3 Stunden 35 Minuten absolvierte er die Strecke. Mit insgesamt
vier Marathons im Rücken peilte auch er eine deutlich schnellere Zeit an. Bis
Kilomter 32 war er voll auf Zielkurs erlebte ab Kilometer 38 die "Hölle,
Hölle, Hölle". Das tolle Wetter und die unvergleichliche Stimmung auf der
Strecke machten dies schnell vergessen.
Optimal lief Marathon-Ersttäter
Gerrit Krug. Frisch erholt aus dem Amerika-Urlaub traf er in Frankfurt ein. In
Amerika hatte er seine Energiereserven mit reichlich Burger aufgefüllt und sich
nicht zu sehr mit Training verausgabt. Er konnte mit 3 stunden 38 Minuten die
Zielzone durchqueren. Er war damit deutlich schneller als seine ursprünglich
anvisierte Zielzeit von 3 Stunden 44 Minuten. "Es lief wesentlich besser
als erwartet" freute sich Gerrit später. Und blickt zuversichtlich dem
Ironman 2010 in Frankfurt entgegen. Dieser Testlauf verschafft reichliche
Hoffnung.
Sehr zufrieden kam Norman Seeliger
in 3 Stunden 53 Minuten über die Strecke. Das erste Jahr mit Laufwettkämpfen
und der erste Marathon. Seine spekulierte Zielzeit verwarf Norman kurz nach dem
Start und lief ein etwas langsameres Tempo. Ebenso zeigte er sich von dem sehr
warmen Wetter überrascht und hatte bereits nach 2 Kilometern mit deutlicher
Hitze zu kämpfen. Kurzerhand wechselte er nach Kilometer 4 laufend die
komplette Oberbekleidung aus und konnte danach das schöne Wetter genießen. Ab
Kilometer 25 wurde es langsam schwierig für ihn. Mit Abstand am härtesten war
der Teilbereich zwischen Kilometer 35 bis 40. Interessanterweise liefen sich
die letzten 2 Kilometer deutlich einfacher. "Eine Frage der
Elektrolyte?" rätselt Norman immer noch. Lust auf mehr hat er aus
Frankfurt mitgebracht und möchte nächstes Jahr seine Zeit unterbieten. Gerne
wieder in Frankfurt. Eine Triathlon Langdistanz kommt für ihn nächstes Jahr
noch nicht in Frage. "Mitteldistanzen sind doch auch erst einmal schön"
vermutet Norman.
Als besondere Unterstützung erwies
sich für alle vier Athleten das angereiste Supporterteam des Tri-Teams. Nina, Silke, Salva, Petra und Erika. Sie tauchten dabei an verschiedenen Stellen der
Marathonstrecke auf und jubelnden die angeschlagenen über die letzten
Kilometer.
